Social Software powered by Instant Communities
Springe direkt: zur Navigationzum Inhaltzur Sidebar
Apr10

Desktop Management

gepostet von Helge Wenck

Über 3D Windowmanagement mit Beryl unter Linux wurde an dieser Stelle bereits berichtet. Zur Überbrückung der Zeit bis Flash und Photoshop problemlos unter Linux laufen, stelle ich hier ein paar Tools vor, die einem unter Windows 2000 oder Windows XP das Arbeitsleben vereinfachen.

Yod’m 3DAuf der Suche nach Vergleichbaren zu Beryl für Windows bin ich auf Yod’m gestoßen. Das Programm organisiert vier virtuelle Desktops in einer 3D Würfel-Ansicht. Da man beim Verteilen der Anwendungen schnell den Überblick verliert, hatte ich Multidesktop-Software bisher immer nach kurzen Testphasen wieder verworfen. Durch die Kombination von 3D Ansicht und Transparenz ist die Orientierung nun kein Problem mehr.

Eine weiteres Tool, dass man als Standardprogramm unter Windows vergeblich sucht, ist die über einen Hotkey gesteuerte Übersicht aller geöffneten Fenster, vergleichbar zu Exposé auf dem MAC. Eine gute Umsetzung unter Windows ist TopDesk (Windows XP, Shareware). Eine ältere Variante, die leider nicht mehr weiterentwickelt wird, dafür aber auch unter Windows 2000 läuft, ist SmallWindows.

Die Freeware WinRoll ist mittlerweile in der Version 2 erhältlich und erlaubt das Minimieren von Fenstern auf Fensterleistengröße per rechten Mausklick auf selbige. Ein einfaches, aber effektives Tool um seine geöffneten Fenster im Überblick zu behalten.

Schließlich noch der Hinweis zu einer Shell Darstellungsvariante, die ich bisher nur unter Linux kennengelernt habe. Transputty von Markus Koskinen ist eine Variante des Telnet/SSH Clients Putty, die dem Terminalfenster Pseudo-Transparenz verleiht. Dabei wird wie unter Linux auf einer Kopie des Desktophintergrundbildes gescrollt. Man sieht also nicht die verdeckten Fenster hinter der Anwendung, sondern einen Ausschnitt des Desktophintergrundes an entsprechender Stelle. Diese Art Transparenz zu simulieren sieht schicker aus als die übliche Vollfarbe, bzw. schwarz und hat den Vorteil, dass sie ressourcenschonend ist.

Der Nachteil all dieser Programme liegt – wie bei fast jeder visuellen Erweiterung – in dem Hunger nach Arbeitsspeicher, den solche Programme an den Tag legen. Yod’m und TopDesk belegen zusammen ca. 40 Megabyte. Hier muss man je nach System abwägen, ob der Nutzen der einzelnen Programme den jeweiligen Speicherbedarf und die damit eventuell verbundene Verlangsamung anderer Programme rechtfertigt. Angesichts des Speicherlochs, dass Firefox reißt (ca. 100 MB bei zwei geöffneten Seiten), relativieren sich solche Zahlen jedoch.

Keine Kommentare

Kommentare zu diesem Beitrag als RSS 2.0 feed.

Kommentar abgeben

Folgendes HTML ist erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

* Pflichtfelder

Creative Commons License
This work is licensed under a
Creative Commons Attribution-Share Alike 2.5 License.
t8d blogged mit WordPress