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Archive für 10 2008

Update Topic Maps Tools

26.10.2008

Die TM Tools Topic Map hat gerade ein Update erhalten…

TMRA 2008-Paper “TMAPI 2.0″ öffentlich

23.10.2008

Lars Heuer und ich haben für die diesjährige TMRA, die vom 15.-17. Okotober in Leipzig stattgefunden hat, ein Short-Paper über TMAPI 2.0 eingereicht. Da die Organisatoren statt bei Springer die Proceedings nun über die Universität Leipzig in der Reihe “Leipziger Beiträge zur Informatik” veröffentlichen, sind die Proceedings 1. bereits jetzt zu einem günstigen Preis erhältlich, und 2. dürfen die jeweiligen Beiträge als PDF auch auf der Conference-Site zugänglich gemacht werden. Das TMAPI-Paper ist hier verfügbar.

Wir haben zu TMAPI 2.0 ebenfalls ein Tutorial gegeben, in dem wir TMAPI 2.0 in der Theorie und auch in der Praxis mit tinyTiM (Java) und einem (noch) limitierten Prototypen eines neuen QuaaxTM (PHP) vorgestellt haben (für QuaaxTM wird also eine neue Version entwickelt -  stay tuned ;) ).

In drei, vier Sätzen die Inhalte und/oder Eindrücke zusammenfassen zu wollen, würde m.E. dieser großartigen Konferenz nicht gerecht – einen guten Einstieg bietet das Browsing der Beiträge; visuelle Eindrücke hat Lars Marius hier festgehalten.

Mobiles Surfen unter Linux

12.10.2008

Notebooks rühmen sich gerne damit, mobiles Arbeiten zu ermöglichen. Möchte man aber unterwegs das Internet nutzen, kann man entweder auf schlecht geschütze WLANs hoffen oder sich nach einer DSL Flat für unterwegs umschauen.
Meine Wahl fiel auf den Surf Stick von O2. Auschlaggebend war die Tatsache, das es sich zum Zeitpunkt des Kaufs um das einzige Angebot mit einer Flatrate handelte. Einmal Flat immer Flat – auf ein ständiges im Auge behalten des Datenvolumens kann ich sehr gut verzichten. Bevor das hier nach Werbung aussieht sei darauf hingewiesen, dass es mittlerweile ähnliche Angebote  von fast allen Mobilfunkanbietern auf dem deutschen Markt gibt. Dabei ist die Hardware von einem “UMTS USB Stick“, “web’n'walk stick“, “MC USB Stick” oder wie auch immer ihn die jeweilige Marketingabteilung genannt hat nahezu identisch. Es ist ein HUAWEI E220 hsdpa umts stick. Folglich tun sie sich bezüglich Geschwindigkeit auch nicht viel.

Laut Werbeprospekt ermöglicht mein O2-Stick eine Geschwindigkeit von bis zu 3,6 Mbit/s. Im folgenden einige Meßwerte im Vergleich zu einem 6 Mbit DSL Festnetzanschluss:

3,6 Mbit O2 mobile Stick
Download Speed: 1856 kbps (232 KB/sec transfer rate)
Upload Speed: 340 kbps (42.5 KB/sec transfer rate)

6 Mbit Festnetz DSL
Download Speed: 6507 kbps (813.4 KB/sec transfer rate)
Upload Speed: 590 kbps (73.8 KB/sec transfer rate)

Wie man sieht hat die Zahl wenig zu sagen, der Festnetzanschluss ist  deutlich näher an der versprochenen MBit/s-Angabe. Allerdings reichen die Werte des Surfsticks um sich damit ohne größere Einschränkungen durchs Internet zu bewegen, und auch kleinere Downloads bis 200 MB lassen nicht allzulange auf sich warten. Dazu muss man natürllich sagen, dass obige Werte nur eine Stichprobe darstellen und von Ort zu Ort unterschiedlich ausfallen werden. Allgemein hatte ich bisher in Städten keinerlei Verbindungseinschränkungen, im Umland allerdings auch schonmal nostalgische 56 kBit/s.

Installation

Unter Win und Mac sorgt die auf dem Stick untergebrachte Software für eine sehr angenehme Installation. Sie installiert sich ohne Probleme bei der ersten Verbindung mit dem USB-Port.

Unter Linux sieht das Ganze schon etwas schwieriger aus. Auf meine Supportanfrage erhielt ich eine Absage: “Linux wird derzeit leider nicht unterstützt”. Folglich wollte man mir auch nicht das in einigen Foren angepriesene Installationspaket o2_umts.deb zuschicken.

Allen, die auch unter Linux online bleiben wollen, hilft folgende Anleitung (getestet unter Ubuntu):

Zunächst muss das Programm umtsmon (derzeitige Version 0.8) installiert werden. Da es sich leider noch nicht in den Ubuntu-Quellen befindet, geschieht dies “zu Fuß”.

#download mit wget
wget http://dfn.dl.sourceforge.net/sourceforge/umtsmon/umtsmon-0.8.i386.tar.gz

#entpacken
tar xzf umtsmon-0.8.i386.tar.gz

#in den dafür gedachten Programmordner kopieren, z.B. unter Ubuntu /usr/local/bin
sudo mv umtsmon-0.8/umtsmon /usr/local/bin/

#löschen des nicht mehr benötigten Archivs
rm umtsmon-0.8.i386.tar.gz

#starten mit
umtsmon

Sollte das System an dieser Stelle über fehlende Berechtigungen berichten, können diese mit einem Klick auf fix behoben werden.

Wer nun denkt: “Das war’s”, ärgert sich leider über eine Fehlermeldung.

Die Lösung fand ich auf einer Seite über Carrier Internet Settings:

Carrier  APN  Username  Password  Gateway (Optional)
D2 Vodafone   web.vodafone.de   [any]   [any]   DNS: 139.7.30.125, 139.7.30.126 
E-Plus  internet.eplus.de   eplus   gprs  DNS: 212.023.97.2, 212.23.97.3 
D1 T-Mobile   internet.t-d1.de   td1   gprs   DNS: 193.254.160.1 
Quam quam.de quam quam  
O2 (Viag Interkom)   internet   [blank]   [blank]   DNS: 195.182.096.28, 195.182.96.61 

Um sich bei O2 einzuwählen, muss man den APN “internet” (soviel zu sinnvollen Namespaces ;) ) verwenden, ohne Angabe von Nutzername und Passwort. Obige Tabelle beinhaltet die entsprechenden Angaben für die gängigsten deutschen Mobilfunkanbieter.

Hoffe das hilft jemandem – Viel Spaß beim mobilen Surfen!

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