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Archive für 01 2009

Memcached Daemon auf Nicht-Default Port neu starten

20.01.2009

Für unsere Memcached Implementation für sixgroups benötigten wir eine einfache Möglichkeit, diesen neu zu starten/zu leeren. Da alle unsere Entwickler auf dem gleichen Server arbeiten, haben wir auf dem Entwicklungsserver 4 einzelne Memcached-Instanzen laufen – je auf einem eigenen Port.

Leider wird beim Neustart via /etc/init.d/memcached restart immer nur der default Port 11211 verwendet. Auch nach längerem Suchen haben wir keine Möglichkeit gefunden, den Daemon auf einem anderen Port neu zu starten. Falls jemand hierfür eine einfache Lösung weiß, freuen wir uns über einen Kommentar.

Hier unser Workaround via Shellskript: Wir löschen zunächst die Instanz, die anhand des Ports aus der Prozessliste identifiziert wird und starten dann den Memcached Daemon für diesen Port neu:

memcache neustart

wobei 11212 der Port des Daemons ist.

Vielleicht nicht die eleganteste Lösung, aber es funktioniert. Hoffe das hilft jemanden, der vor dem gleichen Problem steht.

update: Da WordPress leider partout die einfachen Anführungszeichen in dieser Kombination zu Backticks umgeschrieben hat, gibt es das obige Codebeispiel nun in Bildform.

JSON Topic Maps

13.01.2009

Robert Cerny erarbeitet gerade JSON Topic Maps (JTM) als ein leightweight Austauschformat für Topic Maps zwischen Rechnern. Mir kam der Gedanke, dass, sobald die Spezifikation für JTM 1.0 steht, eine Portierung nach YAML ein Leichtes sein dürfte. (Im Wikipedia-Artikel zu JSON wird JSON quasi als Untermenge von YAML bezeichnet, und das YAML-Projekt verweist auf JSON als ein verwandtes Projekt. Kurz: beide beschreiben ein sprachenunabhängiges, auch für Menschen lesbares Serialisierungsformat für Daten.)

YAML hat m.E. den Vorteil, dass es für Menschen (noch) besser lesbar ist als JSON und somit auch für das Authoring von Topic Maps in Frage kommt, was nicht der Zweck von JTM sein soll (http://www.cerny-online.com/jtm/1.0/#footnote-exchange).

o2 UMTS Stick Software verändert Quellcode

13.01.2009

Bin eben gerade über folgendes Ärgernis gestolpert : Ich wähle mich zur Zeit mit einem UMTS Stick von O2 ins Netz ein, bis Alice uns unser DSL für unser neues Büro liefert. Eben wollte ich ein paar hässliche IE6 Bugs korrigieren und entdeckte daraufhin im Sourcedode der Seite zwei mir unbekannte Javascript Aufrufe:
http://1.2.3.4/bmi-int-js/bmi.js nach dem öffnenden <Head> und, was noch schlimmer war, ein weiterer Aufruf zu bmi_SafeAddOnload() am Ende der Seite. Das erste Problem war, dass der Aufruf nach dem schließenden HTML Tag eingebunden war und damit der Sourcecode nicht mehr valide war.

Das zweite Problem: Ich hatte keine Ahnung wo der Code herkommt. Nach kurzer Suche  war dann klar, dass es sich um ein “Feature” der Software des UMTS-Sticks handelt.  Damit versuchen die Anbieter (nicht nur o2, sondern wie ich gelesen habe auch Vodafone und EPlus) den Traffic zu “optimieren” und Bandbreite zu sparen. Das Javascript sorgt dafür, dass u.a. Bilder nicht in voller Auflösung gerendert, sondern über einen Proxy verkleinert werden.

Auch wenn die Hotline bei o2 schnell und kompetent war (man kann man die Optimierung über den Aufruf der Seite http://speedoptimizer.o2online.de/ ausstellen), so empfinde ich es doch als ziemliche Frechheit, dass man über dieses “Feature” nicht bei der Installation informiert wird.

Topic Maps Lab sucht wiss. MitarbeiterInnen

12.01.2009

Das Topic Maps Lab in der Abteilung Automatische Sprachverarbeitung am Institut für Informatik der Universität Leipzig sucht mehrere wiss. MitarbeiterInnen. Weitere Informationen sind hier nachzulesen.

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