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Archiv für 'personal'

Frohe Weihnachten!

25.12.2007

t8d und six groups wünschen allen Lesern, Freunden und Bekannten ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Vielen Dank für Euer Interese und Vertrauen in 2007.

Welche Wünsche habt ihr für 2008 an dieses Blog? Mehr Technisches? Mehr Soziales? Mehr Kultur? Mehr Usabilty? Lasst es uns wissen. Soweit alles Gute und feiert noch schön!

six groups ist online

17.10.2007

Nach nun knapp drei Wochen Closed Alpha Phase ist six groups ab heute für alle geöffnet. Mit sixgroups kann jeder in wenigen Schritten ohne Programmierkenntnisse sein eigenes Social Network erstellen. Alle gegründeten Netzwerke der Basisversion sind über ein Dach miteinander verbunden und bilden so ein “Meta-Netzwerk”. Wie im richtigen Leben können Nutzer so Mitglieder unterschiedlicher Gruppen sein, haben aber ein globales Nachrichtensystem und eine globale Kontaktverwaltung. (Andreas Stephan). Die aktuelle Version ist im Gegensatz zur Alpha-Version noch um einige Features erweitert worden. Details können im six groups Blog nachgelesen werden – eine persönliche “Inspektion” von six groups ist eventuell die bessere Alternative.

Mit six groups in 3 Klicks zur eigenen Community

24.09.2007

Das Hamburger Startup Instant Communities hat seine geschlossene Betaphase für sixgroups.com gestartet. Mit sixgroups kann jeder in wenigen Schritten ohne Programmierkenntnisse sein eigenes Social Network erstellen. Alle gegründeten Netzwerke der Basisversion sind über ein Dach miteinander verbunden und bilden so ein “Meta-Netzwerk”. Wie im richtigen Leben können Nutzer so Mitglieder unterschiedlicher Gruppen sein, haben aber ein globales Nachrichtensystem und eine globale Kontaktverwaltung. Hinter Instant Communities verbergen sich u.a. Johannes Schmidt, Helge Wenck, Jan Milz von Belt und Sund, meine Wenigkeit, Andreas Stephan und Thomas Promny (u.a. gimahhot, adfire). Mehr zu sixgroups gibt es auf dem six groups Blog. Umgesetzt wurde das Projekt mit dem PHP Framework Symfony.

Barcamp Hamburg – Viral Marketing für Web Start-Ups (von Martin Oetting)

17.06.2007

Das Barcamp in Hamburg war nun mein erstes Barcamp, und Timo Heuer hat Jans und meine Ankunft prompt auf Video festgehalten.

Andreas hat die positiven Aspekte in seiner Kurzfassung genannt (s.u.). Ich kann diese trotz meines nur kurzen Besuches bestätigen und steige direkt in eine Gedankendarlegung zu Martin Oettings Ausführungen zum Viral Marketing für Web Start-Ups ein. Jason hat Martins tollen Vortrag (inhaltlich und „formal“) sehr gut zusammengefasst, so dass ich das hier nicht noch einmal zu tun brauche. Stattdessen möchte ich einen speziellen Aspekt aufgreifen.

Eine zentrale Aussage in Martins Vortrag ist die, dass der Erfolg viralen Marketings u. a. auf effektivem Beziehungsmanagement beruht, dessen Ziel (positive) Mundpropaganda ist. Beziehungsmanagement ist dabei ein langwieriger und oft mühsamer Prozess. Und deshalb muss er möglichst früh gestartet werden. Martin brachte hier folgenden Vergleich: „Man muss sich eine Fangemeinde erspielen wie eine Rockband“. Der Gegenstand der Beziehungspflege, das Produkt, bringt idealerweise Features mit, mit denen sich Netzeffekte realisieren lassen.

Dieser Aspekt im Zusammenhang mit viralem Marketing war ein interessanter Aspekt in seinem Vortrag, kennen wir doch aus der Vergangenheit andere (fast konträre) Strategien, die sog. kritische Masse an Nutzern eines Produktes oder Services zu gewinnen. Digitale Produkte wie bspw. ICQ oder Skype werden in ihren Basisversionen oder gänzlich kostenlos abgegeben (follow the free). Die Distribution wird hier ja ohnehin von den Nutzern vorgenommen, die die Software proaktiv herunterladen. In diesem Zusammenhang sind dann auch die erheblichen economies of scale zu nennen, die sich für Unternehmen bei digitalen Produkten realisieren lassen. Im Falle von ICQ wurde dieses kostenlose Produkt dann von AOL nach der Übernahme weiter massiv in den Markt gedrückt – die kritische Masse in einem globalen Markt ist so schnell erreicht worden. Netzeffekte kommen klar zum tragen.

Mundpropaganda hat eine andere Qualität. Eine persönliche Empfehlung hat einen hohen Stellenwert für den potentiellen Kunden/Nutzer, und sie ist für den Anbieter gleichzeitig kostenlos. Das Argument für die erstmalige Nutzung eines digitalen Produktes ist hier, dass es empfohlen worden ist. Und nicht, dass es kostenlos ist. Somit können auch per se kostenpflichtige Angebote etabliert werden. Dies ist ja speziell bei digitalen (Informations)Produkten schwierig, da sie Erfahrungsgüter sind, deren Wert sich erst mit bzw. nach der Nutzung erschließt und vorher kaum bewertet werden kann.

Sicher ist, dass die (subjektiv empfundene) Qualität des Angebotes/Produktes stimmen muss, denn sonst wird es kaum weiterempfohlen werden.
Insofern lautet mein Fazit, dass Viral Marketing nicht nur bei kleinen Budgets in Start-Ups eine zentrale Rolle spielt, sondern auch und gerade dann, wenn Geschäftsmodelle nachhaltig sein sollen, die im Erlösmodell nicht nur Werbeeinnahmen, sondern auch Einnahmen aus bspw. Nutzungsgebühren vorsehen. Persönliche Empfehlungen des Produktes oder einzelner Services sowie Features, die Netzeffekte ermöglichen, sind hier also als Schlüsselfaktoren zu bewerten.

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